Und nochmals Steine
In einem Zeitungsartikel des March-Anzeigers vom 24. Juni 2009 hat unser alt Gemeindepräsident Kaspar Michel festgestellt, dass die beiden Gedenksteine, der Schramberger- und Häuslistein, aus den Seeanlagen verschwunden waren.
Die Gedenksteine wurden von der Bevölkerung und Kaspar Michel persönlich gesucht. Wer die Steine entfernt hatte und wohin sie gekommen waren wusste niemand.
Im March-Anzeiger vom 22. Juli wurde die Bevölkerung von Kaspar Michel und der Redaktion des March-Anzeigers informiert, dass sie die Steine auf einem Depot-Areal der Gemeinde gefunden hätten.
Leider wurde die Bevölkerung erst am 5. August in einer Mitteilung der Gemeinde über Sinn und Zweck dieser Aktion orientiert.
Gemeindepräsident Peter Marty teilte mit, dass die Aktion im Zusammenhang mit der Sanierung der Seeanlagen durchgeführt wurde und die Steine anschliessend wieder ihren Platz bekämen. Die Partnerstadt Schramberg sei informiert worden über die Aktion.
Peter Marty weiter. “Wenn eine Anfrage von Kaspar Michel oder der Redaktion vor dem Zeitungsartikel an mich gerichtet worden wäre, hätte dieses Sommerloch mit kleineren Steinen gestopft werden können.“
Allerdings fragt man sich, warum denn die Lachner Bevölkerung erst rund eineinhalb Monate später über die Aktion orientiert wurde. Es kann doch nicht sein, dass der ganze Gemeinderat inklusive Gemeindepräsident trotz Zeitungsartikel und Rätselraten der Bevölkerung nichts von der Sucherei mitbekommen hat.
Es dass scheint dass seit einiger Zeit Kommunikation mit der Bevölkerung keine Stärke unseres Gemeinderates ist. (Red.)
Einen Kommentar schreiben