Der Kreisel wird korrigiert

Kurz nach Fertigstellung des Kreisels wurde schon festgestellt, dass Lastzüge und Schneeräumer nur mit Schwierigkeiten passieren konnten. Die kantonale Baudirektion behauptete, der Kreisel sei nach geltenden Normen erstellt worden.

Es ist schwer verständlich, dass die Ingenieure, welch diese Normen aufstellen, anscheinend nicht viel Ahnung haben vom Einschlagwinkel und Wendekreis eines grösseren Lastzuges. Leider ist das kein Einzelfall in der Schweiz. Es mussten schon mehrere Kreisel nachträglich korrigiert werden. Das verursacht Mehrkosten in Millionenhöhe. 

Nun bekommen die Kritiker aber doch noch recht. Das Astra will jetzt die Probleme im Kreiselbereich beheben. Nachdem die Fahrspur nachträglich verbreitert wurde soll laut Medien der Innenrand beim Kreisel auch angepasst werden. Um normal manövrieren zu können wird auch die bestehende Steinmauer abgerissen. Wie hoch die Kosten für diese Korrekturen sind und wer am Schluss bezahlt wäre auch noch interessant, wurde aber noch nicht mitgeteilt. 

Die Umbauarbeiten dauern bis am 30. September. Die Umleitung ist signalisiert. Die A3-Ein- und Ausfahrten sind nicht betroffen.


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