| |
Mutmasslicher Mörder von Lucie stellt sich in Zürich
Montag, 9. 3. 2009, 14:10. Der gesuchte, mutmassliche Täter stellte sich heute in Zürich der Polzei und wurde verhaftet. Es handelt sich um einen 25-jährigen Schweizer mit verschiedenen Vorstrafen aus Rieden/AG. In seiner Wohnung wurde Lucie auch gefunden.
Laut dem Medienbericht der Polizei wurde am Mittwochabend nach 23 Uhr ein Anruf auf Lucies Handy getätigt. Über den Besitzer dieses Handys kam die Polizei auf die Spur eines 25-jährigen Schweizers. Beim Eintreffen der Polizei an seinem Wohnort war die Wohnung geschlossen und der Mieter nicht anwesend. Darauf wurde die Wohnung aufgebrochen und die tote Lucie im Badezimmer gefunden. Sofort wurde die Fahndung eingeleitet. Heute stellte er sich in Zürich der Polizei.
Todesursache und Todeszeitpunkt konnte die Polizei noch nicht bestimmen. Noch unklar ist, ob es mehrere Täter waren. Festgestellt wurde aber, dass der oder die Täter massive Gewalt gegen die 16-Jährige angewendet hat oder haben. Zum Motiv heisst es:
« Im Moment steht Sexuelle Gewalt im Vordergrund.»
| |
| |
|
| |
Lucie Trezzini |
| |
|
| |
Aarau/AG. Die 16-jährige Lucie Trezzini, welche seit vier Tagen als vermisst gilt, wurde in einer Wohnung tot aufgefunden. |
| |
|
| |
Montag, 9. 3. 2009, 10:00. Die von der Kantonspolizei Schwyz seit dem 4. März als vermisst gemeldete 16-jährige Lucie Trezzini wurde am Sonntagabend in einer Wohnung in Rieden, Kanton Aargau, nur einige Kilometer von der letzten Ortung ihres Handys entfernt tot aufgefunden. Es muss von einem Tötungsdelikt ausgegangen werden. - Kapo SZ
Racheakt mit Eisenstangen - 31 Personen angezeigt
Reichenburg/SZ. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Angriff am Chäferfäscht vom 11. Januar abgeschlossen. 31 Personen wurden angezeigt. - Kapo SZBei dem Angriff, bei dem fünf Personen verletzt wurden, handelte es sich nicht um eine Attacke gegen das Chäferfäscht, sondern um einen persönlichen Racheakt. Die 31 mutmasslichen Angreifer konnten nach äusserst intensiven Ermittlungen identifiziert werden. Sie werden wegen Angriffs, Körperverletzung und Landfriedensbruchs an die zuständigen Behörden verzeigt.
Auslöser für den Angriff war eine Auseinandersetzung, die sich früher am Abend ereignet hatte: Der mutmassliche Anstifter des Angriffs war in der Nacht auf den 11. Januar am Chäferfäscht in Reichenburg in eine Auseinandersetzung mit anderen Festbesuchern geraten und wurde verletzt. Er verliess das Festgelände, wollte sich den Zwischenfall aber nicht gefallen lassen. Der 25-jährige Schweizer organisierte deshalb zusammen mit Kollegen möglichst viele Personen, um sich zu rächen.
Nach 4 Uhr traf er zusammen mit 30 anderen Personen in Reichenburg ein, um Rache zu üben. Zu diesem Zweck nahmen einige der Leute Baseballschläger sowie Eisen- und Holzstangen mit. Um nicht erkannt zu werden, vermummte sich ein Grossteil der Angreifer.
Bereits beim Anmarsch auf das Guggerzelt griffen sie einen 20-jährigen Mann an und schlugen ihn zu Boden. Er wurde dabei verletzt. Im Festzelt schlugen die Angreifer wahllos auf Personen und Inventar ein. Dabei wurden vier weitere Männer im Alter zwischen 19 und 56 Jahren an Kopf und Armen verletzt. Sämtliche Betroffenen hatten mit der ersten Auseinandersetzung nichts zu tun. Nach wenigen Minuten verliessen die Attackierenden das Guggerzelt fluchtartig, einzig der mutmassliche Anstifter blieb dort.
Bei den Angreifern handelt es sich um zwölf Schweizer, acht Serben, je drei Italiener und Mazedonier, zwei Türken sowie je einen Kosovaren, einen Spanier und einen Kroaten zwischen 16 und 36 Jahren aus March und Höfen. Praktisch alle Angeschuldigten sind geständig, an dem Angriff beteiligt gewesen zu sein. Sie müssen sich je nach Alter vor dem Bezirksamt March oder der Jugendanwaltschaft wegen Angriffs, Körperverletzung und Landfriedensbruchs verantworten.
Zebrastreifen in der Schweiz sind Todesfallen
Die Zebrastreifen in der Schweiz sind die zweitgefährlichsten in Europa.
Der Fussgängeranteil bei den Verkehrsunfällen beträgt in der Schweiz 20,5 Prozent – der europäische Schnitt liegt bei 14,6 Prozent. Der TCS mahnt, die gute Sichtbarkeit von Zebrastreifen bei Tag und Nacht sicherzustellen. Viele Experten und Politiker sehen das Problem aber auch in der Vortrittsregel, die 1994 eingeführt wurde. Die Aargauer SVP-Nationalrätin Sylvia Flückiger wollte mit einem Antrag im Parlament die Regel rückgängig machen. Sie verlangte, dass Fussgänger künftig mit Handzeichen signalisieren müssten, wenn sie den Streifen überqueren wollen. Im Rat ist sie jedoch knapp gescheitert.
Verhaltens-Empfehlungen an Fussgänger:
Kinder können noch keine Geschwindigkeiten und Distanzen abschätzen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Sie werden deshalb von der Verkehrspolizei instruiert, am Fussgängerstreifen zu warten, bis alle herannahenden Autos ganz angehalten haben. Absicht mit klarer Körperhaltung signalisieren. Handzeichen sind nicht obligatorisch, aber erlaubt. Mit Fehlern rechnen, im Zweifelsfalle warten. Den Fussgängerstreifen nur betreten, wenn dies gefahrlos möglich ist, am Sichersten erst nach dem Anhalten des Fahrzeuges. Fahrzeuge auf allen Fahrstreifen beachten, auch von rechts kommende.
Es ist für Fussgänger schlicht zu gefährlich, auf ihrem Vortrittsrecht in jedem Fall zu beharren. Helle Kleider oder lichtreflektierende Artikel dienen nachts Ihrer Sicherheit. Auf Fussgängerstreifen ohne Verkehrsregelung haben die Fussgänger den Vortritt. Sie dürfen jedoch vom Vortrittsrecht nicht Gebrauch machen, wenn das Fahrzeug bereits so nahe ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten könnte.
Vorsicht: Der Anhaltweg eines Fahrzeuges bei nur 30 km/h beträgt rund 17m. Bei 50 km/h können es 35m sein!Denken Sie daran: Für eine Zeitersparnis von ca. 30 Sekunden lohnt sich keine Verletzung, geschweige denn der Tod.
Verhaltens-Empfehlungen an Autofahrer: Auf Fussgänger achten – bremsbereit sein.
Fussgängern von rechts wie von links den Vortritt gewähren,
Bei Kindern, Behinderten und alten Menschen: Immer vollständig anhalten.
Kinder können noch keine Geschwindigkeiten und Distanzen abschätzen Sie werden deshalb von der Verkehrspolizei instruiert, am Fussgängerstreifen zu warten, bis alle herannahenden Autos ganz angehalten haben.
Langsame, abbremsende oder anhaltende Fahrzeuge nie überholen.
Mit Fehlern rechnen; Im Zweifelsfalle bremsen. Denken auch Sie daran: Für eine Zeitersparnis von ca. 30 Sekunden lohnt sich keine Verletzung eines Fussgängers, geschweige denn der Tod . Red.
Schluss mit der Billag-Abzockerei
Die Billag erhält pro Jahr 55 Millionen. Wofür? Das ist geheim. Das wollen Politiker nun ändern
Mit einer Interpellation und einer Parlamentarischen Initiative fordert die Zürcher SVP-Parlamentarierin Natalie Rickli, dass die Arbeit der Gebühren-Empfangsstelle überprüft werde. Nach den zwei Vorstössen, die im Nationalrat eingereicht wurden, soll unter anderem geprüft werden, weshalb und wofür genau die Billag pro Jahr 55 Millionen Franken aus dem Gebührentopf erhält. Die Billag ist rechtlich öffentlich – aber sie lässt sich nicht von der Allgemeinheit in die Bücher blicken. Der Aufwand, Ertrag, Gewinnsind geheim. Die Swisscom verweist darauf, dass das Inkasso-Unternehmen quasi eine Unterabteilung ist. Auf dieser Stufe gebe man keine Zahlen bekannt. Bis Ende 2004 wurde die Billag als eigene «wichtige Tochtergesellschaft» geführt, so dass die Swisscom zumindest die Umsätze publizierte. Dann wurde sie besser versteckt, unter dem Dach der Tochter Accarda.
Alle drei Monate kommt die Rechnung der Billag: Fr. 42.25 für den Radio-Empfang, Fr. 73.25 fürs Fernsehen. Gemeint sind alle Geräte, mit denen es technisch möglich ist, Radio- und/oder TV-Programme zu empfangen. Neben Radio und TV fallen darunter auch multifunktionale Geräte (bspw. Computer oder Handy). Für das Eintreiben der Gebühren kassiert die Swisscom-Tochter für ihre Dienste rund 55 Millionen Franken.
55 Millionen zu viel, sagt SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, «denn die Billag braucht es gar nicht». Also weg mit ihr! Diese Forderung findet Gabi Huber, Fraktionschefin der Freisinnigen im Nationalrat, «sehr prüfenswert». Sie sei tendenziell ebenfalls für die Abschaffung der Billag.
Unterstützung erhalten Rickli und Huber von Preisüberwacher Stefan Meierhans: «Die rund 55 Millionen Franken sind ein Luxus, den wir uns nicht leisten müssen. Sie könnten dafür verwendet werden, die Radio- und TV-Gebühren zu senken.»
Luxus war auch der Horror-Spot gegen das Schwarzsehen, den die Billag vergangenen Dezember im Schweizer Fernsehen schaltete. Kosten: gegen zwei Millionen Franken.
SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga ist ebenfalls der Ansicht, dass die Billag weg muss. Aber wer könnte das Inkasso übernehmen? Sommaruga: «Jemand, der den Kundenkontakt bereits hat und nicht eine spezielle Infrastruktur aufbauen und unterhalten muss.»
In Frage kommen beispielsweise die Elektrizitätswerke, die Post oder die Steuerbehörden. Dass diese keine Schnüffler haben wie die Billag, ist für Sommaruga kein Problem: «Das Schnüffeln funktioniert sowieso nicht richtig.»
Bye Bye Billag - Volksinitiative gegen überhöhte Billag Gebühren
Gegenwärtig ist auch eine Volksinitiative gegen überhöhte Billag Gebühren in Vorbereitung, welche verlangt, dass der Billag die Gebührenverwaltung entzogen wird. Die Gebühren sollen deutlich gesenkt und über die Steuerrechnung bezahlt werden.
Allen Interessierten wird empfohlen, sich im Internet auf Seite www.byebyebillag.ch zu informieren.
Schwelleneinbau auf der Marktstrasse
Die Bagger sollen wieder entfernt, die Baustelle abgeräumt und die Strasse für den Durchgangsverkehr wieder freigegeben werden. Vorher wurde der Verkehr von Siebnen in Richtung Altendorf beim Rütli-Kreisel in Lachen über den Bahnhof umgeleitet. Weil im Moment ohnehin nicht weitergebaut werden könne, habe es keinen Sinn, diese Umleitung aufrechtzuerhalten, sagte Gemeinderat Antonio Prioli.
Was ist der Grund, dass die Bauarbeiten auf der Kantonsstrasse nicht wie geplant durchgeführt werden können? Laut Gemeinderat Prioli sind dazu einige Abklärungen zwischen Gemeinde und Kanton nötig. Auf nähere Details wurde nicht eingegangen. Die Gemeinde hoffe, dass die Arbeiten in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden könnten.
Natürlich kann die Gemeinde Massnahmen zur Verkehrsberuhigung ergreifen. Aber wie verhält es sich mit der Marktstrasse? Ist es nicht etwas problematisch, in eine Hauptstrasse auf welcher Tempo 50 signalisiert ist, Schwellen einzubauen? Müsste dazu nicht erst eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf dieser Strasse eingeführt werden? Braucht es für einen Schwelleneinbau in eine Kantonsstrasse die Bewilligung des Kantons? Wenn ja, wurde dies von der Gemeinde vor Baubeginn nicht gemacht?
Der Schwelleneinbau in der Marktstrasse führte schon seit Baubeginn zu einigen Diskussionen in Lachen.Den meisten Leuten schien es fraglich, ob die Schwellen genau dort etwas nützen. Beim Einbiegen von der Oberdorfstrasse Richtung Schlössli ist die Fahrbahn infolge der linksseitigen Parkplätze sehr eng und unübersichtlich. Praktisch sämtliche Strassenbenutzer fahren dort deshalb schon freiwillig sehr langsam und vorsichtig bis zum vielbenutzten Fussgängerstreifen bei der Abzweigung in die Schützenstrasse.
Es gibt aber in Lachen tatsächlich ein paar uneinsichtige „Raser“, welche verschiedene Strassen unsicher machen. Wenn man das verhindern will, müsste man in etlichen Strassen alle 50 Meter eine Schwelle einbauen. Wir glauben kaum, dass wir nur wegen ein paar wenigen „Rasern“ diese Strassen alle zu Holperpisten umbauen müssen. Ausserdem wird dann vor der Schwelle voll gebremst und dann sofort wieder mit aufheulendem Motor Gas gegeben.
Wie schon mehrmals beobachtet sind es immer etwa die gleichen Leute, welche unsere Strassen unsicher machen. Man kann sie fast täglich beobachten, wenn man einmal zwischen ca. 17:00 und 18:30 am Rathausplatz den Verkehr ansieht. An der engsten Stelle in Lachen, vom Rathaus bis zur Einmündung Herrengasse, wird auch voll Stoff gegeben. An dieser Stelle ist das Trottoir sehr schmal und vor dem Imbiss stehen immer etliche Leute herum. Nicht auszudenken was passiert, wenn einer einmal einen Schritt in die Strasse macht.
Wir denken, dass man mit ein paar polizeilichen Geschwindigkeitskontrollen zu gewissen Zeiten an den richtigen Stellen mehr erreicht als mit ein paar teuren Schwellen. (Red.)
Offroader-Initiative
Die „Offroader-Initiative“, eigentlich „Initiative für menschenfreundlichere Autos“ vom jungen Grünen-Nationalrat Bastien Girod (27) ist mit 147000 Unterschriften zustande gekommen. Die Abstimmung wird in zwei bis drei Jahren vor das Volk kommen.Welche Fahrzeuge wird es treffen? Girod behauptet, er hätte alle 273 Modelle mit ihren 4841 Ausführungen untersucht.
Die Bezeichnung «Offroader-Initiative» ist eigentlich schon falsch, sie würde auch viele Vans, Sportwagen, gut motorisierte Limousinen und grosse Luxuswagen verbieten. Also alle Autos mit besonders hohem CO2-Ausstoss.
Die Liste im Detail: Komplett verboten würden 65 der 273 Modelle, z.B. alle Land Rover, alle BMW X5, alle Audi Q7 sowie sämtliche Ferraris, Lamborghinis und Aston Martins. Teilweise verboten würden viele weitere Modelle. So gibt es 151 verschiedene VW Golf – die zwei mit den stärksten Motoren fielen weg; ebenso der Lexus RX, während die Hybrid-Version erlaubt wäre. Drei von sechs Porsche Boxster. Total verschwänden 784 aller 4841 Modell-Varianten. Betroffen wäre eine Minderheit, nämlich rund 13 Prozent aller Käufer.
«Die Initiative richtet sich nicht blind gegen Offroader, sondern will einen Verkaufsstopp für klimafeindliche und gefährliche Autos», betont Girod.
Die Kriterien der Initiative
Verboten würden Autos:
Mit mehr als als 2,2 Tonnen Mit einem Mehrverbrauch als 10,5 Liter auf 100 Kilometer Ohne Partikelfilter (bei Diesel) Welche mehr als C02 max. 250 g/km ausstossen Dann kommt noch ein Gummiartikel: Das Fahrzeug dürfe «keine gefährliche Frontpartie» aufweisen, durch die Fussgänger bei einer Kollision schwer verletzt werden könnten. Uebrigens, mehr als 2 Drittel der von der Initiative betroffenen Fahrzeugmodelle (C02 max. 250 g/km, Leergewicht max. 2200 kg) wären gemäss der Fahrzeugliste des Bundesamtes für Energie (www.energieetikette.ch) gar keine Offroader, sondern Limousinen, Kombis, Vans und Sportwagen!!
Die Automobilindustrie will auf die Barrikaden steigen: «Wir werden dagegen kämpfen», denn die Initiative sei «eine Mogelpackung», kritisiert Max Nötzli, Präsident der Schweizer Autoimporteure. Was ist, wenn man bereits ein Auto besitzt, das verboten wird? Man darf es behalten, aber nur noch mit Tempo 100 über die Autobahn kriechen. Ein herrliches Vergnügen für jeden Sportwagenbesitzer.
Die Folgen: Fahrzeugbestand rund 5'500'000. Davon sind 13% der Fahrzeughalter betroffen = 715'000. Man will also ¾ Millionen Menschen dazu zwingen ein anderes Fahrzeug anzuschaffen! Jeder wird bestimmt auf die grösst mögliche Version umsteigen. Es gibt deswegen nicht weniger Autos. Der Erfolg dieser Aktion wird in keiner Weise zu messen sein. Die verbotenen Fahrzeuge können kaum verkauft werden. Man muss sie praktisch abschreiben. Es entsteht ein Schaden von einigen Milliarden! Was passiert mit den Touristen? Werden diese an der Grenze abgewiesen oder gibt es da auch eine Ausnameregelung?
Die CO2-Utopie Der Misserfolg dieser Aktion ist vorprogrammiert. Weder der Benzinverbrauch noch die CO2-Werte werden messbar reduziert! CO2 ist in den Augen eines Physikers ein extrem flüchtiges Gas, das sich so blitzschnell ausbreitet, dass es bereits auf ein paar Dutzend Metern hinter dem Auspuff eines Autos nicht mehr in erhöhter Konzentration nachweisbar ist. Das Gas verbreitet sich gleichmässig in der gesamten Atmosphäre. Deshalb stammt das CO2 in der Zürcher oder Walliser oder Tessiner Luft auch aus den Brandrodungen in Malaysia oder aus dem Abendverkehr in Peking, vor allem aus den Kohlekraftwerken in Deutschland, Polen und anderen Oststaaten. Weil CO2 so flüchtig ist, herrschen über der Sahara, über den weiten Wäldern Sibiriens und über den Seychellen genau dieselben Konzentrationen an CO2 wie über Basel und Rom. Auch wenn die Saharaoui und die Einwohner Sibiriens und die Bewohner der Seychellen nur einen Bruchteil des CO2 emittieren wie wir in den Industriestaaten. 20 Tonnen jährlich sind es im Schnitt für einen Einwohner der USA, in der Schweiz sind es 12,5 Tonnen pro Kopf. Was die CO2-Effizienz der fossilen Energieträger betrifft, so hat die Umweltorganisation WWF im Mai 2007 Zahlen zu europäischen Kraftwerken veröffentlicht. Danach stehen sechs der zehn „schmutzigsten“ Anlagen der EU in Deutschland, allesamt Braunkohlekraftwerke. Platz 3, 5, 6 und 7 belegen die RWE-Kraftwerke Niederaußem, Frimmersdorf, Weisweiler und Neurath in Nordrhein-Westfalen, Platz 4 und 10 die Vattenfall-Anlagen Jänschwalde und Boxberg. Negativspitzenreiter der EU ist das griechische Kraftwerk Agios Dimitrios.
Wir sind nicht unter einer Käseglocke
Wer glaubt, dass man mit so einer Initiative unsere Luft verbessern kann irrt sich gewaltig. Solange sich in unserer unmittelbaren Nähe solche „Dreckschleudern“ befinden ist eine solche Aktion eine reine Alibiübung. Dies sollte Bastien Girod als Umwelt-Naturwissenschafter eigentlich wissen. "Ich habe Schritt für Schritt gelernt, wie wichtig das Zusammenspiel mit den Medien ist. Zuerst als Greenpeace-Aktivist und später auch bei den Jungen Grünen, wo wir rasch einmal lernten, mit welchen Aktionen man welche Medien-Resonanz auslöst". (Zitat Girod) Klar, jeder ambitiöse Politiker will sich irgendwie profilieren. Aber nicht mit einer Aktion, welche dem Volk einen Vorteil vorgaukelt. Gaukler haben wir leider schon genug unter den Politikern!
CO2 verursacht die Klimaerwärmung - Hysterie oder Tatsache? Von verschiedenen Seiten wird die Erwärmung folgendermassen erklärt: Der seit einiger Zeit vermehrte Ausstoss von CO2 verursacht die Klimaerwärmung. Das tönt eigentlich für alle verständlich. Aber stimmt diese Theorie auch wirklich? Es gibt weltweit eine ganze Reihe von namhaften Wissenschaftern, welche diese Theorie ablehnen. Bewiesene Tatsache ist, dass jede bis heute erfolgte Messung in der Luft und an den Polen im Eis ergeben hat, dass seit Jahrtausenden immer erst eine Klimaerwärmung erfolgte und der CO2-Gehalt erst nachher gestiegen ist. Nachdem die Klimaerwärmung wieder zurückging sank auch wieder der CO2-Gehalt. Dies würde aber bedeuten, dass die Klimaerwärmung nicht wegen dem höheren CO2-Gehalt entsteht.
Gletscherschmelze und Klima Den Kilimanjaro in Afrika wird zum Zeugen der globalen, durch CO2 verursachten Erwärmung und Gletscherschmelze erwähnt. Nur leider ist das alles falsch. Das Schmelzen des Gletschers begann bewiesenermassen bereits vor 1880, als der CO2 Gehalt durch die beginnende Industrialisierung gerade einmal von 280 auf 290 ppmv ( Millionstel Anteil im Volumen ) angestiegen war. CO2 als Ursache kann deshalb ausgeschlossen werden. Genau gesagt nahm die Fläche der Gletscher von 1880 bis 1910 von 20 Quadratkilometern rapide auf zwölf Quadratkilometer ab. Seitdem wurde die Beschleunigung des Rückgangs trotz steigender CO2 Raten immer langsamer, bis 2004 etwa auf knapp vier Quadratkilometer. Beginn und Ausmaß der Gletscherschmelze am Kilimanjaro stehen mit steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre offensichtlich in keinem erkennbaren Zusammenhang. Satellitenmessungen ergaben seit 1978 nur eine minimale Erwärmung am Berg, um insgesamt etwa 0,1º Celsius, eine irrelevante Größe. Die Gletscher scheinen nicht mehr als ein Überbleibsel einer vergangenen kälteren Periode zu sein. Fazit: In der Tat kein Schnee mehr am Kilimanjaro, aber mit CO2 gibt es keinerlei bedeutsame Verbindung. Auch im 20. Jahrhundert gab es keinen einheitlichen Temperaturanstieg bei gleichzeitig starkem CO2-Anstieg. Bis 1940 entwickelte sich eine Erwärmung, dann entwickelte sich plötzlich bis 1975 eine unerwartete Kältephase. In Deutschland ist deren Beginn noch im kollektiven Gedächtnis, da die deutsche Wehrmacht im unerwartet strengen Winter 1941/42 ihren Feldzug gegen Russland stoppen musste. Die Temperaturen in Grönlands Hauptstadt Nuuk/Godthåb waren sogar in den Jahren 1920 bis 1940 höher als jetzt. Anschließend fielen die Temperaturen weltweit bis etwa 1975 ab, obwohl die CO2-Produktion laut Theorie durch die erhöhte Kriegsproduktion und den enormen Nachkriegsaufschwung neue Höhen hätte erreichen müssen. (Wie im ersten Teil ausgeführt, erwartete die Wissenschaft bis 1975 den baldigen Beginn einer neuen Eiszeit, was von den Medien für Schreckensszenarien ausgenutzt wurde, Hollywood drehte auch entsprechende Filme ...). Zwischen 950 und 1450 gab es eine Warmzeit, in der die Temperaturen in Europa um bis zu 1,5º Celsius, örtlich sogar 3º Celsius höher lagen als heute. Selbst der diesjährige ausgefallene Winter war nichts im Vergleich zu damals, als nicht selten zu Weihnachten bereits die Kirschbäume blühten. In jetzt eher unwirtlichen Gebieten, wie dem Frankenwald und dem Thüringer Wald, gibt es noch heute Flurnamen wie Weinbergweg, Weinberg etc, alles Hinweise auf einen regen Weinanbau. Es war die Zeit, als Nationen sich bildeten, Kultur und Handel blühten, die für die europäische Kultur so prägenden Kathedralen, Burgen und Schlösser entstanden – in denen die Bewohner deshalb weit weniger froren als wir heute manchmal glauben – aus Untertanen wurden hie und da selbstbewusste Stadt-Bürger. Grönland wäre von seinen Entdeckern und Besiedlern, den Wikingern, wohl auch nicht deshalb „Grünes Land“ genannt worden, wenn sie nicht grüne Wiesen und Weiden dort vorgefunden hätten. Die Sargassosee im Atlantik hatte vor 1.000 Jahren sogar um 1º Celsius höhere Temperaturen zu verzeichnen als heute.
Der Handel mit CO2-Emmissionsrechten nach dem Kyoto-Protokoll Viele als Umweltverschmutzer bekannte Unternehmen haben sich nun schon auf den Kohlenstoffdioxid-Handel eingelassen, so auch in den USA, wo die Kredite (Differenz zwischen zugestandener und erreichter niedrigerer Quote) an das Chicago Climate Exchange verkauft werden. Einige Experten haben berechnet, dass zu einem Preis von 14 $ pro Tonne Kohlenstoff die im Rahmen des Kyoto-Protokoll ermöglichten "Emissionsrechte" einem Wert von 2 345 Milliarden Dollar entsprechen, was als "größte Geldbeschaffungsmaschine durch internationale Verträge in der Geschichte der Menschheit" bezeichnet werden kann. Und das ist erst der Anfang, man kann jederzeit mehr Kredite schaffen. All das muss vom Steuerzahler und Konsumenten aufgebracht werden, von niemandem sonst.
Wer hat nun recht? Sind es die vielen namhaften Wissenschafter, welch unabhängig von Politik, Grossfinanz und anderen Interessensgruppen die Wahrheit suchen oder sind es Gruppierungen, welche mit Panikmache und Hysterie den lukrativsten Handel (Emissionsrechte) in der Weltgeschichte eingeleitet haben? Werden wir wirklich so betrogen? (Texte zum Teil aus Internet-Recherchen. Red )
Gemeinde lässt einen Kiosk mit Bistro bauen
Die Leute von Seldwyla oder eine Gemeinde lässt einen Kiosk mit Bistro bauenDas Desaster mit dem Kiosk/Bistro am Hafen nimmt kein Ende. Seit einiger Zeit wurde die Verglasung endlich montiert. Von aussen sieht es nun aus, als wäre alles in Ordnung. Doch weit gefehlt! Der Aushang welchen die Pächter am Bistro angebracht haben sagt alles: "Aufgrund von neuen technischen Problemen können die Glaselemente nicht geöffnet werden. Die Behebung der alten baulichen Mängel ist auch noch nicht erfolgt. Das Bistro ist geschlossen und kann den Betrieb immer noch nicht aufnehmen." Es ist kaum zu glauben, wieviel Fehlplanung und Pfusch in einen Kubikmeter dieses kleinen Gebäudes passt. Das letzte Jahr konnte der Betrieb nur sehr eingeschränkt geführt werden was sich bestimmt auf den Umsatz der Pächter ausgewirkt hat. Trotz allen baulichen Mängeln hatte man den Pächtern sogar auch noch verboten einen Grillstand zu betreiben! Wie lange werden sich die Pächter noch hinhalten lassen? Ist der Vermieter nicht imstande das Objekt innert nützlicher Frist (das heisst aber nicht innert mehr als einem Jahr) hundertprozentig betriebsbereit zu machen so wäre ein Rücktritt des Pächters vom Vertrag eigentlich logisch. Dem Pächter müssten seine Umtriebe sowie Verdienstausfälle entschädigt werden. Auf die Miete sollte verzichtet werden. Die Kosten dieses Desasters liegen in erster Linie bei der Gemeinde, das heisst beim Steuerzahler. Inwiefern die Gemeinde Regress nimmt auf die Verursacher der Kosten wäre noch interessant. Der Steuerzahler wäre eigentlich berechtigt, Einsicht in die detaillierten Abrechnungen zu bekommen. Wann bequemen sich die zuständigen Leute zu einer klaren, detaillierten Stellungnahme in der Tagespresse? (Red.)
Wer ist der Nächste?
Nachdem schon die Sonne Bar in Lachen eine unschöne Geschichte erlebt hat sind nun offenbar die nächsten Lokale rund um den Rathausplatz im Visier des selben Nachbars. Im Pub spielte am 5. April Abends eine Livemusik. Knapp 10 Minuten nach 22.00 Uhr wurde die Polizei vorbeigeschickt weil es angeblich zu laut war. Es brauchte bestimmt Luchsohren um die Musik überhaupt noch rund 40 Meter weiter zu hören bei herrschendem Verkehr. Wieder einmal hat sich anscheinend nur dieser eine Nachbar gestört gefühlt. Auch der Imbissbetreiber neben dem Pub bekam Probleme. Weil der Pub an ein paar Abenden Verlängerung der Polizeistunde hat hat er nach offizieller Schliessungszeit tatsächlich ein paar späten Gästen noch etwas verkauft. Auch das war dem Nachbar schon zuviel. Vermutlich haben die Gäste ihren Hamburger viel zu laut gegessen! Bei einer Diskussion mit dem Imbissbetreiber hat dieser Nachbar anscheinend gesagt, er werde dafür sorgen, dass alle Lokale in dieser Gegend Ruhe geben würden! Kommentar Red.: Irgendwie fragen wir uns, wie ein Mieter, wohlverstanden nicht Besitzer der Liegenschaft Rathausplatz 5, auf die Idee kommt, dass nur er allein zu bestimmen hat, ob und wer in seiner Nachbarschaft etwas darf. Es wird gegen alles und jedes "geschossen" was sich nicht so verhält wie er das will. Wegen jedem "Muggenfurz" wird die Polizei bemüht um die umliegende Gastronomie in Misskredit zu bringen. Der Platz vor der Liegenschaft Rathausplatz 5 gehört zu einem Viertel zu dieser Liegenschaft, zu einem Viertel der Liegenschaft Rathausplatz 6, zu einem Viertel der Liegenschaft Rathausplatz 7, zu einem Viertel der Liegenschaft Rathausplatz 8 (Katasterplan) . Der Nachbar ist also nur Mieter eines Parkplatzes. Dennoch will nur er bestimmen, was auf diesem Platz zu geschehen hat. Bei einer Veranstaltung (Dorf-Märt) war eine kleine Festwirtschaft auf dem Platz vorgesehen. Seine Aussage: Er würde den Platz nur freigeben, wenn sicher sei, dass das Restaurant Sonne Bar die Festwirtschaft nicht betreiben dürfe. Der liebe Herr will also über dreiviertel eines Platzes bestimmen von welchem ihm nicht mal ein Meter gehört! Es heisst, dass dies nicht die die einzigen Querelen über diesen Platz waren. Es fragt sich, wie lange die Gemeinde solches Tun noch unterstützt. Wie heisst es so schön? Lachen bewegt? Auf eine solche Bewegung würden wir gerne verzichten
Rachefeldzug oder einfach nur urplötzliche Überempfindlichkeit?
VorwortSeit die Wirtin, Therese Steinegger im Juli 1998 die Sonne Bar übernommen hat, hat sich einiges geändert. Es dauerte nur kurze Zeit, bis sie ein paar Rabauken und Störenfriede den Tarif erklärt und einige endgültig aus dem Lokal gewiesen hatte. Heute hat die Sonne Bar ein gutes Stammpublikum, vom Lehrling über Handwerker, Techniker, Akademiker bis zum älteren Rentner. Es wird untereinander bei einem Bierchen oder einem Glas Wein ein Schwatz gehalten und über Gott und die Welt diskutiert. Die Musik variiert von Evergreens über urchige Ländler bis Rock und Pop. Genau so wie es auch sein sollte erfüllt die Sonne Bar damit auch eine soziale Aufgabe, nämlich Alt und Jung, Arm und Reich an die gleiche Theke zu bringen und somit das gegenseitige Verständnis zu fördern. Schon manchem wurde hier bei der Lösung eines Problemes geholfen und einige haben aufgrund der Kontakte ihre neue Wohnung oder sogar einen neuen Job gefunden. In den folgenden Zeilen berichten wir hier leider nun aber über ein paar unschöne Dinge, welche nun schon seit einiger Zeit passieren. Jahrelang hat Therese Steinegger auf dem Restaurant Sonne Bar gewirtet ohne dass es irgendwelche Schwierigkeiten gegeben hätte. Vor einiger Zeit hat sich das plötzlich rapide verändert. Nachweislich begonnen hat der Unfriede, als die Wirtin eine Eingabe für ein kleines Gartenbeizli machte. Seit die Wirtin im Jahre 1998 die Sonne Bar übernommen hatte waren bis zu diesem Zeitpunkt keine nennenswerte Klagen oder gar Polizeirapporte zu verzeichnen. Dies änderte nun aber schlagartig ab Mitte März 2005. März 2005: Vorbereitungen für die Einreichung des Gesuches für ein kleines Gartenbeizli am 5. April 2005. Anfang März war dieses Vorhaben auch in der Nachbarschaft bekannt. Mit der Befürchtung, dass dadurch zu viel Lärm entstehen könnte beschlossen 4 Nachbarn dagegen Einsprache zu erheben was auch ihr gutes Recht war. Um auch genug Gründe für diese Einsprache zu haben musste aber schon bevor der Erteilung der Bewilligung viel Lärm vorhanden sein. Plötzlich kamen von 2 dieser Nachbarn fast jeden Abend zu allerlei Uhrzeiten Anrufe, dass die Musik zu laut sei oder ein grosser Lärm herrsche. Die Anrufe der Nachbarn mehrten sich ständig. Dass die Anschuldigungen mehrmals auch erfolgten als das Lokal leer war und die Wirtin ohne Musik mit Aufräumarbeiten und Abrechnung beschäftigt war lässt an der Lauterkeit der Anrufer zweifeln und grenzt an Telefonterror! Unserer Auffassung nach war der Zweck „sonnenklar“! Die Erteilung der Bewilligung für das Gartenbeizli (4 Tischchen) musste mit allen Mitteln verhindert werden! Rapport vom 25. 3. 2005 wurde die Polizei avisiert, die Musik sei zu laut. Rapport vom 8. 8. 2005 um 14.00 Uhr beschwert sich einer der Nachbarn auf dem Polizeiposten im allgemeinen über die Sonne Bar worüber natürlich ein Protokoll erstellt wurde. Rapport vom 19. 8. 2005 wurde wieder die Polizei avisiert welche feststellten, dass Ruhe herrschte und das Lokal geschlossen war! Rapport vom 20. 8. 2005 wurde wieder die Polizei avisiert, in der oberen Etage war noch ein Fenster offen. Rapport vom 4. 9. 2005, 10.00 Uhr, Lachner-Chilbi, Reklamation bei der Polizei eines der Nachbarn, er hätte Samstag auf Sonntag wegen dem Lärm aus der Sonne Bar nicht schlafen können. Wo soll der allgemeine Lärm an einem Chilbi-Samstag sonst denn herkommen?? Rapport vom 4. 9. 2005, Lachner-Chilbi, wurde wieder die Polizei avisiert und behauptet, es sei zu laut und es herrsche Lärm, als ob die Sonne Bar den ganzen Chilbilärm veranstaltet hätte. Seitens der Polizei wurde deswegen auf eine Intervention verzichtet. Rapport vom 5. 9. 2005, Chilbi-Montag, wieder wurde die Polizei avisiert wegen Lärm in der Sonne Bar. Rapport vom 24. 9. 2005 wurde wieder die Polizei avisiert wegen Lärm in der Sonne Bar. Am 7. Oktober wies der Gemeinderat die Einsprachen ab und erteilte mit einigen Auflagen die Bewilligung für die Aussenwirtschaft! Nach diesem Beschluss beruhigte sich die Situation etwas, abgesehen von einigen üblichen Anrufen. Rapport vom 11. 12. 2005 wurde wieder mal die Polizei avisiert wobei die Musik dem lieben Frieden zuliebe noch etwas leiser gestellt wurde. (Keine Fenster und Türen offen) Bis am 12. 3. 2006 gibt es intressanterweise keine Polizeirapporte
April 2006: Die „Kampagne“ geht weiter
Rapport vom 12. 3. 2006 wurde eine Anzeige erstattet wegen Nachtruhestörung: Ein betrunkener Gast randalierte in der Sonne und wurde des Lokales verwiesen. Er begab sich dann laut lärmend kurz ins Seehuus, kam wieder lärmend Richtung Rathausplatz und beschädigte einen Schaukasten. Also, der wirkliche Lärm entstand eigentlich erst nachdem er aus dem Lokal gewiesen wurde und noch ein weiteres Lokal besucht hatte. Gegen solche Vorkommnisse ist kein Wirt gefeit und dies kann überall passieren. Dass der Lärm vorhanden war wurde auch nie bestritten und jeder Nachbar hat das Recht sich darüber zu beschweren. Natürlich war dieser Vorfall ein „gefundenes Fressen“ für die Nachbarn. Rapport vom 22. 4. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert. Beim Eintreffen war die Wirtin allein nur mit Aufräumen beschäftigt! Rapport vom 28. 4. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert. Fenster und Türen geschlossen, für die Polizei erledigt! Rapport vom 13. 5. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert. Beim Eintreffen Lautstärke normal, Musik wurde freiwillig noch etwas reduziert. Rapport vom 17. 6. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert. Türe war noch offen. Rapport vom 21. 7. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert. Feststellung: 4 Personen unterhielten sich im Gartenbeizli in normaler Lautstärke, keine Lärmbelästigung! Rapport vom 22. 9. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert, in der oberen Etage hatte ein Gast ein Fenster geöffnet was noch nicht aufgefallen war. Rapport vom 30. 12. 2006. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert, Musik wurde leiser gestellt und nach 10 Minuten ausgeschaltet. Rapport vom 27. 2. 2007. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert, Feststellung: 6 Personen anwesend, ruhig, Türe verschlossen! Rapport vom 18. 3. 2007. Polizei wurde wegen Lärm aktiviert, Musik wiederum leiser gestellt. Keiner dieser Rapporte betrifft das Gartenbeizli oder etwa die Zeit der Verlängerungen an Wochenenden! Laut Polizeirapporten immer nur die Zeit von 10.00 bis ca. 0.15 Uhr. Die Polizeistreife kam öfter aus dem Raum Einsiedeln etc. Wenn sie dann bei der Kontrolle die Achseln zuckten, eigentlich alles normal fanden und sagten, dass man dem Frieden zuliebe noch etwas leiser schalten solle, dann gibt das zu Denken! Auch wenn aus diesen Rapporten innert 3 Jahren eine einzige Busse oder Anzeige wegen Ruhestörung resultierte, welche auf einen draussen randalierenden Mann zurückzuführen ist, welcher nachweislich zu diesem Zeitpunkt aus einem anderen Lokal kam, sind sie doch vorhanden und wurden bei der Beurteilung einer Eingabe zum Nachteil der Wirtin verwendet. Rapport vom 26. 3. 2007. Hinweis an die Polizei von Gemeindeschreiber Benz „es sei Meldung eingegangen“( von wem?), dass in der Sonne Bar an Wochenenden überwirtet werde. Dies obwohl der Gemeinde bekannt war, dass die Sonne Bar schon einige Jahre immer für diese Zeit eine Verlängerung bis 02.00 Uhr hatte. Der offizielle Termin für die Erneuerung der Bewilligung wurde von der Wirtin tatsächlich verpasst und am 30. 3. 2007 nachgereicht, von der Gemeinde aber am 17. April abgelehnt mit Hinweis auf etliche Polizeirapporte. Es drängt sich die Frage auf: Wer wusste also schon zu diesem Zeitpunkt (26. 3. 2007) dass das Gesuch noch nicht eingereicht war und auch bestimmt nicht erneuert würde?? Rapport vom Freitag, 13. April 2007. Um 0.50 Uhr wurde prompt eine Streife in die Sonne geschickt und machte die Wirtin darauf aufmerksam, dass ihre Bewilligung abgelaufen sei und sie somit überwirtet hätte. Davon wurde die Wirtin aber erst mit Schreiben vom 17. April 2007 offiziell informiert. Das Resultat war eine Anzeige wegen Übertretung der ordentlichen Öffnungszeiten. Der Gemeindepräsident soll gesagt haben, dass er schon persönlich in der Sonne Bar erschienen sei um für „Ruhe und Ordnung“ zu sorgen. Ist diese Aussage korrekt und bleibt er dabei? Von so einem Besuch wissen nämlich weder die Wirtin, die Barmaid, der DJ noch die einheimischen Stammgäste etwas! Was tut sich im Gemeindepräsidium und im Gemeinderat ? Was genau meinte Tony Zahner mit "russischen Verhältnissen "? (Siehe Zürichsee-Zeitung March Höfe vom 7. Dezember 2007) Die Wirtin erhob Rekurs gegen die Verweigerung der Verlängerungen. Am 26. 5. 2007: Nachmittag um 17:55 !! Anruf eines „Herrn Gmür“, (angeblich ein Nachbar welcher sich aber nicht zu erkennen gab,) die Musik sei zu laut. Es kennt aber niemand einen solchen Herrn Gmür in der weiten Nachbarschaft und die Musik war absolut nicht zu laut. Es gibt auch keine Aussenlautsprecher im Gartenbeizli und ein spezieller Anlass fand auch nicht statt. Juni 2007: Einer der Nachbarn beschimpft eines Nachmittags vor der Sonne die Wirtin aufs Übelste, fuchtelt bedrohlich mit einer Leiter und sagt, dass er sie schon noch „fertigmache“, in einer Art und Weise dass ein anwesender Ladenbesitzer die Wirtin fragte, ob er ihr helfen solle! Leider hat der Mann den Ausspruch des Nachbarn nicht genau verstanden so dass diese Aussage bestimmt bestritten wird. August 2007: Ein Elternpaar sitzt in der Gartenwirtschaft. Ihre zwei ca. 9-jährigen Knaben spielen in der Fussgängerzone vor der Sonne Bar mittags um 14.00 Uhr fröhlich mit einem Skate-Board,. Keine Rowdys, ohne halsbrecherische Kunststücke, noch etwas unsicher, ohne dass sie jemanden belästigen. Sie werden von demselben Nachbarn barsch weggewiesen mit der Begründung, dies sei kein Spielplatz.! Komischerweise hat genau dieser Nachbar vor der Erteilung der Gartenbeiz-Bewilligung des Öftern auch in der Sonne an der Theke ein Bierchen getrunken und wurde auch für verschiedene Reparaturarbeiten von der Wirtin berücksichtigt. Beim Rekurs an den Regierungsrat erteilte dieser der Verweigerung der Bewilligung durch den Gemeinderat eine aufschiebende Wirkung. Folglich galt für die Sonne Bar die Bewilligung bis zur Zustellung des Urteils vom 30. Oktober 2007 vom Verwaltungsgericht. Interessant wäre noch, dass kaum Telefonanrufe mehr erfolgten und keine Polizeistreife geschickt wurde, anscheinend war wenigstens ein Zweck ja jetzt erreicht! Der Rekurs an den Regierungsrat und das Verwaltungsgericht wurde abgelehnt, gewisse Kreise beissen sich anscheinend nicht. Nun, vor dem Gesetz sind doch alle gleich, allerdings fragt man sich manchmal, ob doch nicht Einige noch etwas gleicher sind? Übrigens, das Gesuch um die Verlängerung für das Jahr 2008 wurde auch abgelehnt mit der Begründung, dass die letzte Reklamation wegen Lärm an der Chilbi 2007 (ausgerechnet an der Chilbi!) erst 4 1/2 Monate zurück liege und deswegen nicht erteilt werden könne!
Fragen
Ist jemand, welcher ein Gesuch an die Gemeinde gestellt hat wirklich so dumm, nachdem er jahrelang keinen Anlass zu Klagen gegeben hat, dass er urplötzlich von einem auf den andern Tag andauernd nachts möglichst viel Lärm zu verursacht im Wissen, dass er sich dadurch nur selbst schadet? Wohl kaum! Ist es wirklich ein Zufall, dass direkt seit der Einreichung des Gesuches für das Gartenbeizli am 5. April 2005 immer nur die selben 2 Nachbarn anriefen und die Polizei avisierten. Anscheinend hat sich von den andern Anwohnern nie jemand gestört gefühlt. Wieso und von wem wussten etliche Leute schon im März 2007 von der Nichterteilung der Verlängerungsbewilligung, bevor die Wirtin das offizielle Schreiben am 17. April 2007 der Gemeinde erhielt ?? Der Beschluss des Gemeinderates erfolgte erst am 10. April! Wer hat die Polizei 13. April vorbeigeschickt im Wissen, dass die Zustellung des offiziellen Schreibens gar noch nicht erfolgt war??
Fazit
Wie es scheint, haben die lieben Nachbarn mit ihrer Taktik, die Wirtin „fertigzumachen“ bis jetzt gewonnen. Dass sie dazu auch die Polizei auf das Übelste für ihre Zwecke missbraucht haben ist zu vermuten, scheint aber niemanden zu stören, auch nicht die Kosten, welche sie damit den Steuerzahlern und vor allem der Wirtin bis jetzt verursacht haben. Dass die lieben Nachbarn bei ihrem Tun sehr planmässig vorgegangen sind ist beweisbar und klar ersichtlich. (Datum Beginn und Ende des Spieles) Traurig ist eigentlich, dass der Gemeinderat dieses Spiel noch tatkräftig unterstützt hat, ob bewusst oder unbewusst. Nun, ob das Spiel zu Ende ist, ist noch nicht sicher. Es könnte auch durchhaus sein, dass man nach solchen Begebenheiten eine Privatklage erwägen könnte. Schliesslich hatte die Wirtin deswegen einen beträchtlichen finanziellen Schaden und wird noch Umsatzbussen erleiden. Ausserdem könnte man auch noch von planmässiger Rufschädigung und Verleumdung ausgehen. Dazu sagt das Gesetz Folgendes: Verleumdung (Art. 174) 1. Wer jemanden wider besseres Wissen bei einem andern eines unehrenhaften Verhaltens oder anderer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu schädigen, beschuldigt oder verdächtigt, wer eine solche Beschuldigung oder Verdächtigung wider besseres Wissen verbreitet, wird, auf Antrag, mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe bestraft. 2. Ist der Täter planmässig darauf ausgegangen, den guten Ruf einer Person zu untergraben, so wird er mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe nicht unter 30 Tagessätzen bestraft. 3. Zieht der Täter seine Äusserungen vor dem Richter als unwahr zurück, so kann er milder bestraft werden. Der Richter stellt dem Verletzten über den Rückzug eine Urkunde aus. Die Recherchen zu diesem Artikel erfolgte durch Befragung der Wirtin, des Personals, der jeweils anwesenden Gästen, unabhängigen Zeugen sowie Einsicht in sämtliche Akten und Protokolle. Ausserdem war der Schreibende bei den meisten Vorkommnissen als Gast auch anwesend. (Red.) Für Ihre Kommentare, Meinungen, Ansichten etc. zu diesem Artikel steht Ihnen unser Gästebuch zur Verfügung. Oder bitte per Mail an lachner-news@gmx.ch oder an Lachner-News, Zürcherstrasse 12, 8853 Lachen
Politik Schweiz
Befehle aus Israel?Israel verlangt von der Schweiz, den Gas-Vertrag mit Iran rückgängig zu machen. Das sagt der Botschafter Israels in der Schweiz, Ilan Elgar (61), letzthin in einem Interview. Dies ist auch der Wunsch des Präsidenten des World Jewish Congress (WJC), Ronald Lauder. Dass zahlreiche andere Länder zudem schon iranisches Erdöl und Erdgas beziehen, darunter Japan, Frankreich, Italien, Griechenland und die Türkei, scheinen diese Leute vergessen zu haben. Diese Arroganz der isarelischen Regierung ist nicht hinnehmbar. Als Schweizer, welche für Freiheit, Selbstbestimmung und Menschenrechte einstehen werden wir uns von einer Regierung, die meiner Meinung nach gar keinen Krieg mehr führt sondern nur noch Enteignung, Vertreibung, Terror und Mord betreibt, bestimmt nichts sagen lassen. Wenn die Israelis sagen, dass der palästinensische Staat nur auf dem Fundament von Terrorismus aufgebaut wird, dann sollten sie sich einen grossen Spiegel vors Gesicht halten. In unserer Regierung gab und gibt es keine Massenmörder.
Zur Erinnerung: Menachem Begin wurde 1977 Premierminister. 1943 Befehlshaber des Irgun.
Im Januar 1944 rief er im Namen der Führung des Irgun zur Revolte gegen die britischen Mandatsherren auf. Er führte einen erbarmungslosen Kampf gegen die britische Herrschaft und für die Unabhängigkeit des jüdischen Staates. Am frühen Morgen des 9. April 1948 griffen Einheiten der Irgun (geführt von Menachem Begin und von Ben Gurion persönlich geleitet) und der Stern Gang, das palästinensische 750-Einwohner-Dorf Deir Yassin an. Das Dorf liegt außerhalb des Gebietes, welches die Vereinten Nationen dem jüdischen Staat zuteilten. Es war bekannt für seine Friedfertigkeit, aber es lag im Korridor zwischen Tel Aviv und Jerusalem. Im Rahmen des sogenannten Plan Dalet autorisierte die Haganah (die spätere israelische Armee) die Besetzung Deir Yassins, auszuführen durch die Terrororganisationen Irgun und Stern Gang. wurde.Mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder wurden systematisch ermordet. 53 verwaiste Kinder wurden buchtstäblich wie Müll entlang der Mauern der Altstadt abgeladen, wo sie später von Frau Hind Husseine gefunden wurden. Sie brachte sie in ihr zu Hause hinter dem American Colony Hotel, welches zum Waisenhaus Dar El-Tifl El-Arabi werden sollte. Weltweit bekannt wurde das King David Hotel für den Bombenanschlag am 22. Juli 1946 durch die von Menachem Begin geführte radikal-zionistische Untergrundorganisation Irgun. Das Hotel beherbergte damals einige Abteilungen der britischen Mandatsregierung und Büros des Generalstabs der britischen Armee für Palästina. Der größte Teil des Komplexes wurde aber immer noch als Hotel genutzt. Ursprünglich war der Anschlag auf das Hotel ein Plan mehrerer jüdischer Untergrundorganisationen im Rahmen der „Jüdischen Rebellion” gegen die britische Mandatsmacht. Mit Entsetzen verfolgte die Öffentlichkeit die steigende Anzahl von Getöteten, Verwundeten und Vermissten. Bei den Opferzahlen gehen die Angaben auseinander. Einige sprechen von 91 Opfern, andere von 92, 93 und sogar 176. Ohne Zweifel war aber der größte Teil der Opfer arabischer Herkunft. Die Opfer waren überwiegend Zivilisten. Lediglich 16 der Opfer waren britische Staatsangehörige. Drei Polizisten, zwei Briten und ein Araber waren unter den Getöteten. Keines der Opfer der Bombenexplosion war aktiver britischer Soldat. Israel bezeichnet dies als einen Befreiungsschlag für Israels Unabhängigkeit von der Besatzungsmacht, Großbritannien nennt den Anschlag einen Terrorakt.
David Ben Gurion, 25. Februar 1949 Premierminister Einen Monat vor der unilateralen Unabhängigkeitserklärung Israels fand das Massaker in Deir Yassin statt Es geschah am 9. April 1948. Da dies einer der wenigen solchen Vorkommnisse war, dem im Westen Aufmerksamkeit durch die Medien zuteil wurde, versuchte die zionistische Führung nicht es zu leugnen, sondern stellte es als Verirrung von Extremisten dar. Tatsächlich war diese Greueltat jedoch Teil eines augedehnten Plans, der vom zionistischen Oberkommando entworfen und von Ben Gurion persönlich geleitet wurde. Sein Ziel war die ethnische Säuberung der Palästinenser aus dem Gebiet welches unter dem britischen Mandat stand, und damit die Aneignung von soviel Land wie nur möglich für den geplanten jüdischen Staat. Fahimi Zidan, der damals als Kind überlebt hatte indem er sich unter den Leichen seiner Eltern versteckt hatte, erinnert sich: “Die Juden befahlen uns, uns an der Wand aufzureihen. Sie begannen zu schießen, alle wurden umgebracht: mein Vater, meine Mutter, Großvater und Großmutter, Onkel und Tanten und manche ihrer Kinder. Halim Eid sah, wie ein Mann meiner Schwester, die schwanger war in den Nacken schoss. Dann schnitt er ihr mit einem Schlächtermesser den Bauch auf… In einem anderen Haus sah Naaneh Khalil, wie ein Mann meinen Nachbarn mit einem Schwert aufschlitzte… .”
Ariel Scharon, 7. März 2001 Premierminister Unter dem Kommando des damaligen Verteidigungsminister Ariel Scharon wurden die Lager Sabra und Schatila in Westbeirut von israelischen Truppen umstellt, nach Aussagen von Scharon, um verbleibende Milizen zu entwaffnen. Am Abend des 16. September 1982 wurden etwa 150 phalangistische Milizionäre in die Lager geschickt, um die Entwaffnung der dort vermuteten militanten Palästinenser durchzuführen. Die Milizen durchkämmten während ihrer Aktion die Lager und töteten dabei vorwiegend Zivilisten, einschließlich Frauen, Kinder und Alte. Nicht nur von palästinensischer Seite, sondern auch von beteiligten Falangisten selbst wird bezeugt, dass viele der Opfer außerdem verstümmelt wurden, es soll auch zu Folterungen und Vergewaltigungen gekommen sein. Dies geschah in voller Sicht israelischer Beobachtungsposten auf umliegenden Gebäuden, welche die Lagerausgänge abriegelten und die Lager während der Nacht mit Leuchtraketen erhellten, um die phalangistischen Milizen zu unterstützen. Nach späteren Erkenntnissen war nicht nur die Militärführung vor Ort genauestens über die Vorgänge in den Lagern informiert, sondern auch die Regierung in Tel Aviv. Es existieren zudem Berichte, wonach von den Israelis Bulldozer zur Verfügung gestellt und die Milizen mit Verpflegung und Munition versorgt wurden. Erst am Morgen des 18. September fand das Massaker ein Ende. Nach Angaben der libanesischen Polizei forderte es 460 Todesopfer, darunter 35 Frauen und Kinder. Israelische Stellen gehen von rund 800 militärischen und zivilen Toten aus, nach anderen Schätzungen waren an die 2.000 Personen ermordet worden. Die PLO sprach von 3.300 Ermordeten.
Heute: Die legale Fassade des Landraubs Um der Landkonfiszierung einen legalen Anstrich zu geben, greifen die israelischen Militärs auf verschiedene Methoden zurück: Entweder werden palästinensische Grundstücke zu militärischem Sperrgebiet erklärt oder die israelischen Behörden behaupten, der Eigentümer sei “abwesend” und das Eigentum falle nach dem “Abwesenengesetz” dem Staat anheim. Unter diesem Vorwand wurden etwa in Jiftlik, im Jordantal, vor wenigen Jahren die Grundstücke eines Palästinensers enteignet, der bis heute im Dorf lebt und vor Gericht versucht, gegen seine “Unsichtbarkeit” anzugehen. Auf seinem Land hat die israelische Siedlung Massu'a bereits eine Weintraubenplantage angelegt. Eine dritte Methode, mit der israelische Behörden palästinensisches Land konfiszieren, mutet ebenso absurd an: Ist es einem palästinensischen Bauern über 3 Jahre nicht möglich, sein Land zu bewirtschaften, etwa weil es von der israelischen Armee oder der Apartheidmauer abgeriegelt wurde, betrachten die israelischen Behörden unter Heranziehung eines Gesetzes aus osmanischer Zeit sein Eigentum als “verfallen”. Israelische Siedlungen sind Völkerrechtswidrig Nach der Genfer Konvention, die die Verpflichtungen einer Besatzungsmacht regelt, ist es verboten, die Bevölkerung der Besatzungsmacht in den militärisch besetzten Gebieten anzusiedeln. Israelische Siedlungen im besetzten Westjordanland sind daher illegal. Ebenso verbietet die Genfer Konvention die Konfiszierung des Eigentums der besetzten Bevölkerung. Die in den israelischen Siedlungen im Westjordanland auf zwangsenteigneten palästinensischen Grundstücken angebauten Agrarerzeugnisse werden damit unter mehrfachem Rechtsbruch erzeugt. Die Siedler-Organisation Amana habe etwa 30 Häuser in der Siedlung Alon am Toten Meer und rund ein Dutzend weitere in Jakir im Norden des Palästinensergebiets errichtet, berichtete das israelische Armeeradio. Die Projekte würden weitgehend mit Billigung der Regierung realisiert, die vor mehreren Jahren grünes Licht für die Bauvorhaben gegeben habe. Die meisten Wohnungen seien bereits verkauft, sagte der Chef der Siedlerlobby im Westjordanland, Benzvi Liberman. Die katastrophalen Auswirkungen der anhaltenden Blockaden und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit wurden durch die Beschlagnahmung von der Palästinensischen Autonomiebehörde zustehenden Steuergeldern durch die israelischen Behörden noch verstärkt. Dabei ging es um einen Betrag von rund 50 Millionen US-Dollar monatlich, was etwa die Hälfte des Etats der PA-Regierung ausmachte. Die Folge war, dass sich die humanitären Bedingungen in den besetzten Gebieten dramatisch verschlechterten und sich unter der palästinensischen Bevölkerung extreme Armut, Abhängigkeit von Nahrungsmittellieferungen, hohe Arbeitslosigkeit, Unterernährung und andere gesundheitliche Probleme ausbreiteten.
Fazit: Und so eine Regierung will uns Schweizern sagen was wir dürfen oder eben nicht? Vielleicht hat diese arrogante Clique vergessen, dass wir nicht ihre „Palästinenser“ sind! In diesen Zeilen geht es nicht um Antisemitismus wie gewisse Kreise jedes Mal aufheulen wenn der Staat Israel kritisiert wird. Es geht nur darum, dass wir von keinem Staat Befehle entgegennehmen, welcher ein anderes Volk so behandelt wie die Israelis die Palästinenser. (hch)Textauszüge zum Teil aus Wikipedia und aus www.ism-germany.net
Biotreibstoff - Eine tickende Bombe!
Treibstoff statt Brot!
Die Bezeichnung „Bioenergie“ ist eine Manipulation. Man glaubt, dass die Produkte organisch und umweltfreundlich erzeugt werden. Der Begriff „Agrarenergie“ beschreibt viel treffender die zerstörerischen Prozesse, die mit der industriellen landwirtschaftlichen Energieproduktion verbunden sind.
Beispiel Mais: Es braucht 232 Kilo Mais um 50 Liter Ethanol herzustellen. Damit könnte man ein Kind in Mexico oder Sambia ein ganzes Jahr ernähren!
Auch Biodiesel aus Soja verteuert die Grundnahrungsmittel. Bio-Treibstoffe beanspruchen heute 6 bis 7 Prozent der globalen Getreideproduktion (Soja, Mais, Getreide) Gemäss FAO verdoppelt sich dieser Anteil bis 2015. Die Autos fressen unserer Nahrung weg.
Am 30. Oktober 2007 werden die zuständigen EU-Minister den neuen Entwurf zur Qualitätsvorschrift für Treibstoffe debattieren. Er wird voraussichtlich zu einem verstärkten Einsatz von Agrartreibstoffen führen. Die Qualitätsvorschrift soll die Treibhausgas-Emissionen reduzieren – doch in ihrer jetzt vorliegenden Form wird sie die globale Erwärmung anheizen durch Waldzerstörung und Vernichtung von Ökosystemen.
Agrarenergie rettet nicht das Klima, sondern zerstört Regenwälder, Savannen etc. und heizt damit die Klimakatastrophe sogar zusätzlich an. Kleinbauern werden teils brutal von ihren Ländereien vertrieben. Als Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau verschärft Agrarenergie den weltweiten Hunger und wird zu einer sozialen Bombe. Die Gentechnik-Industrie träumt endlich vom globalen Durchbruch und schmiedet gemeinsam mit Öl-, Pestizid-, Saatgut- und Autokonzernen an einem globalen Energiekartell, das Milliarden an Subventionen erhält. Obwohl inzwischen Hunderttausende Ethanol- und Palmölsklaven im Namen des Agrarenergie-Booms schuften, wird eine größere Unabhängigkeit vom Erdöl trotzdem nie erreicht.
Agrarenergie bremst nicht den Klimawandel, sie heizt ihn kräftig an. Allein durch das Abfackeln von Regenwäldern und Torfgebieten in Südostasien, um Platz für Palmölplantagen zu schaffen, werden Megatonnen CO2 freigesetzt, bevor auch nur ein Gramm CO2 bei uns eingespart werden kann.
In Brasilien, welches weltweit führend in der Produktion von Ethanol als Treibstoff ist, stammen 80 Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen nicht vom Autoverkehr, sondern von Brandrodung und Abholzung, teils als Folge der Ausweitung der Soja- und Zuckerrohrplantagen.
Schon heute ist ein wesentlicher Grund für die Klimakatastrophe das Agrobusiness selbst und das damit verbundene globale Ernährungssystem. Die Landwirtschaft ist für 14 Prozent der weltweiten Treibhausgase verantwortlich. Wichtigster Einzelgrund ist der Einsatz gigantischer Mengen Kunstdünger, wodurch permanent Stickoxide in die Atmosphäre gelangen, die sogar noch wesentlich schädlichere Klimagase sind als CO2.
Laut „Stern Review“, eine Studie zu Ökonomie und Klimawandel im Auftrag der britischen Regierung, werden die gesamten Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis zum Jahr 2020 um etwa 30 Prozent ansteigen. Die sogenannten Entwicklungsländer werden ihren Verbrauch von chemischen Düngemitteln während desselben Zeitraums verdoppeln, Folge auch des Agrarenergie- Booms. Die Klimakatastrophe ausgerechnet mithilfe der Agrarindustrie bekämpfen zu wollen, ist wie den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben – vielleicht noch schlimmer.
Die Unterstützung der Regierungen für Biokraftstoffe wird Lebensmittelknappheit verursachen und zur Zerstörung natürlicher Lebensräume führen aber kaum Einfluss auf den Klimawandel haben. Davor hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewarnt und den EU-Plänen, bis 2020 10% des Kraftstoffs für den Verkehrssektor von Pflanzen zu gewinnen, damit einen Schlag versetzt.
Untenstehend noch einige Auszüge über die Auswirkungen der anscheinend so genialen Idee des Biotreibstoffes:
(Mehr Informationen: http://www.regenwald.org/pdf/Agrarenergie.pdf)
Obwohl auch die Ethanol-Produktion sehr wasserintensiv ist, hat US-Präsident Bush im Frühjahr 2007 ein historisches Bündnis mit dem brasilianischen Präsidenten Lula geschlossen: eine „OPEC des Ethanols“. Die Zuckerrohrbarone klatschen seitdem in die Hände und träumen von einer 55-prozentigen Steigerung der Anbauflächen, um die Nachfrage aus Europa und den USA abzudecken. Rund 200.000 Migranten aus Brasiliens Nordosten schneiden pro Saison im Süden das Zuckerrohr mit Macheten – 12 Stunden am Tag, in der prallen Sonne und für einen Hungerlohn. Jedes Jahr sterben Dutzende dieser „Ethanol-Sklaven“ an Erschöpfung oder Hitzschlag.
Frei Betto, brasilianischer Befreiungstheologe, Bestsellerautor und Zeitungskolumnist, spricht schlicht von „Todes- Sprit“. Der Zuckerrohranbau in Brasilien beruhe seit der Kolonialzeit auf extremer Ausbeutung, Umweltvernichtung und Abzweigung öffentlicher Gelder.
Der Boom beim Zuckerrohranbau bewirkt laut Frei Betto eine gewaltige Binnenmigration, Slumwachstum, die Zunahme von Morden und Rauschgifthandel sowie Kinderprostitution. „Weil sich der Sojaanbau im Südosten Brasiliens durch die Ethanolproduktion verringert, kommt es zu einer starken Ausweitung der Sojaflächen in Amazonien. Und dies bedeutet rücksichtslose Urwaldzerstörung.“
Frei Betto fordert deswegen die Lula-Regierung auf, sich um die Hungernden des Landes zu kümmern, anstatt die Zuckerrohrbarone noch reicher zu machen. Die Wunderwaffe der Agrarsprit-Fetischisten heißt BtL – „Biomass to Liquid“. Doch die als besonders ökologisch propagierte zweite Generation von Agrartreibstoffen, hergestellt aus den Pflanzenresten der land- und forstwirtschaftlichen Produktion, ist keine ökologische Wunderwaffe, sondern eine zusätzliche ökologische Gefahr. Alle Biomasse, die zum Beispiel für die Ethanolproduktion verbrannt wird, kehrt nicht mehr in die Erde zurück. Die ohnehin durch die agro-industrielle Landwirtschaft verarmten Böden werden dadurch noch stärker erodiert und benötigen eigentlich die organischen Reststoffe zur Regeneration.
Jede Sekunde werden schon heute 2.420 Tonnen Boden in die Weltmeere gespült. Was das bedeutet, spüren vor allem diejenigen Ureinwohner und Kleinbauern weltweit, die seit Generationen ihre Böden angepasst bewirtschaften.
Immer heftiger werden ihre Vorbehalte gegen den Agrarenergie-Boom. Anfang Juli 2007 protestierten Indigenenvertreter in Paris auf einer Tagung der „Convention on Biodiversity“ gegen die aggressive Vermarktung von Agrarenergie. Durch die riesigen Monokulturen würden systematisch indigene Rechte verletzt, die Armut verstärkt, die Artenvielfalt zerstört und traditionelle Kulturen vernichtet. Anfang 2007 forderten lateinamerikanische Umweltgruppen in einem offenen Brief an die Europäische Union: „Wir wollen Ernährungssouveränität, keine Biotreibstoffe. Der durch die Länder des Nordens verursachte Klimawandel lässt sich nicht dadurch aufhalten, dass nun neue Probleme in unserer Region geschaffen werden.“ Auch die brasilianische Landlosenbewegung MST und das weltweite Netzwerk Vía Campesina warnen: „Wir können keine Tanks füllen, während Mägen leer bleiben.“ Beim Sozialforum in Mali im Februar 2007 schließlich sagten Hunderte von Aktivisten den Monokulturen der Energiepflanzen, den sogenannten „Grünen Wüsten“, den Kampf an. In Europa haben vor wenigen Wochen über 100 Umweltgruppen von der EU ein sofortiges Moratorium für Agrarkraftstoffe gefordert.
Raserei in Lachen
Töff-Show
Seit einiger Zeit haben wir einen"obercoolen" Motorradfahrer welcher auch regelmässig die Strassen in Lachen heimsucht. Er hat einen sehr eigenen Fahrstil. Damit das ja auch auffällt muss natürlich das Knattern der Maschine möglichst laut sein. Weil das anscheinend auch nicht reicht werden dazu laufend Auspuffknaller verursacht. Ein guter Platz um seine "Show" anzusehen ist der Rathausplatz, meist so um ca 18.00 Uhr. Da wird Richtung Kirche extrem beschleunigt um nach ca. 120 Metern gezwungenermassen wieder voll auf die Bremse zu stehen. Dann wird wieder beschleunigt und ein paar schöne Auspuffknaller erzeugt. Diese "Show" wird auch zu anderen Zeiten z.B. von der Kirche Richtung Altendorf gezeigt. Lieber Motorradfahrer ausser ein paar wenigen "noch pubertierenden Jungs" findet dich keiner wirklich coooool. Ausserdem verletzt du ständig ein paar Verkehrsregeln (Tempo, Krach etc.) Es wäre kein Problem ein Foto mit deiner "Show" hier zu zeigen!
Auto-Show Auch ein paar relativ jugendliche Autofahrer haben die selbe "Showstrecke" ausgewählt um ihre PS und lärmigen Auspuffe vorzuführen. An der engsten Stelle in Lachen, vom Rathaus bis zur Einmündung Herrengasse, wird voll Stoff gegeben. Natürlich dann auch mit Vollbremse. An dieser Stelle ist das Trottoir sehr schmal und vor dem Imbiss stehen immer etliche Leute herum. Nicht auszudenken was passiert, wenn einer einmal einen Schritt in die Strasse macht. Cool wäre, wenn man Verantwortungsgefühl zeigt und keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Besonders jene mit den bekannten "schwarzen Autos.....".
Rauchverbot
Argumente: Es gibt mehr Nichtraucher als Raucher: nur 25 % der Bevölkerung rauchen. Nichtraucher verdienen durchschnittlich mehr als Raucher und sind ausgabekräftiger als Raucher. Traue keiner Statistik, welche du nicht selbst gefälscht hast! Für diese Angaben hat man wahrscheinlich noch den letzten, gerade geborenen Säugling erfasst. Dass Nichtraucher mehr verdienen und ausgeben als Raucher glaubt wohl niemand. Einfacher Test: Eröffne eine Nichtraucher-Bar und vergleiche den Umsatz mit einer gleich grossen Bar, in welcher 90% der Gäste raucht! In allen Ländern und Regionen, in denen Gesetze rauchfreie Räume in Gastrobetrieben vorschreiben, haben Erfahrung und Studien gezeigt, dass die neuen Regeln keinen negativen Eindruck auf den Geschäftsgang haben, oft aber einen positiven. Niemand gibt gerne zu, dass sein Umsatz gesunken ist. Solche Studien werden immer so ausgelegt wie man sie braucht. Dass z. B. in Irland schon viele Pubs bewiesenermassen infolge Umsatzeinbusse geschlossen wurden wird natürlich nicht erwähnt. Markterhebungen zeigen überwältigende Mehrheiten, die Bestimmungen für rauchfreie Gastrobetriebe fordern. 25,4 Prozent der Bevölkerung würden häufiger in rauchfreie Bars und Restaurants ausgehen. Diese Aussagen sind doch sehr verwirrend. Es werden nicht neue Bestimmungen für rauchfreie Gastrobetriebe gefordert sondern ein absolutes Verbot von bestehenden Raucherlokalen! Eine Forderung von mehr Nichtraucherlokalen wäre logischer. In dieser "überwältigenden Mehrheit" sollten sich doch einige Leute befinden, welche in diese Marktlücke springen könnten. Also, alle Nichtraucher welche für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie sind sollten sofort in diese gewaltige Marktlücke springen und rauchfreie Kneipen, Restaurants und Baren eröffnen. Mit was? Natürlich mit dem Geld, welches sie anscheinend mehr verdienen und das sie auch mehr ausgeben!! Unsere Wirtschaft funktioniert ja mit Angebot und Nachfrage. Interessant ist, dass die meisten Nichtraucher im Sommer und an warmen Tagen gerne am Mittag in eine Gartenwirtschaft essen gehen. Dort wird zwar geraucht, aber man ist ja draussen. Draussen, meistens nur durch ein Trottoir getrennt von einer verkehrsreichen Hauptstrasse. Dann interessieren Abgase und Gestank plötzlich niemanden und das mit Feinstaub "panierte" Essen schmeckt vorzüglich! Auch Nichtraucher fahren bekanntlich Auto. Nicht wenige von ihnen grosse, schnelle Kraftstoffschlucker, welche sie sich ja leisten können weil sie ja angeblich mehr verdienen und ausgeben als die Raucher! Sie sitzen im rauchfreien Auto, umgeben von Abgaswolken, die über die Lüftung oder übers offene Fenster in den Innenraum gesaugt werden. Auf viel befahrenen Strassen atmen sie damit jede Menge Schadstoffe ein und verteilen welche. Die geplanten Vorschriften erlauben immer einen separaten Raum, in dem geraucht werden darf. Kein Gast «muss» sich also ein anderes Stammlokal suchen. Diese Vorschrift ist nur eine von verschiedenen Versionen. Gerade bei kleineren Kneipen und Baren ist es meistens nicht möglich einen separaten Raum zu schaffen da die Grösse und Bauweise gegeben sind. Das würde bedeuten, dass die Raucher während den Öffnungszeiten ständig rausgehen um zu rauchen. Vermutlich Grüppchenweise. Nachbarn werden sich beschweren wegen zuviel Lärm Reden, Lachen etc. Mit der Zunahme der Rauchverbote wurden auch vielerorts sogenannte Heizpilze aufgestellt. Sofort haben gewisse Kreise (auch Rauchverbot-Befürworter?) Einsprache erhoben und ein Verbot gefordert wegen Energieverschwendung. Wie lange dauert es, bis diese Leute jedem Betrieb wegen Energieverschwendung verbieten wollen zusätzliche Maschinen anzuschaffen um konkurrenzfähig zu bleiben? Wenn man will könnte man hier doch eine Lösung finden: · Verschärfung der Lüftungsvorschriften bei Neubauten und Altbausanierungen. · Errichtung von separaten Raucherräumen in Speiselokalen auf freiwilliger Basis. (Nicht jeder hat das Geld oder die Möglichkeit für einen grösseren Umbau) · Kneipen, Baren, Discos etc sollten beim Eingang klar als Raucher- oder Nichtraucherlokal deklariert sein. · Jeder Gast sollte selbst entscheiden welche Lokale er besuchen will. · Jeder Eigentümer, Wirt etc. sollte in seinen eigenen Mauern selbst entscheiden wie er das Lokal deklarieren will. Nur er weiss, welche Gäste er mehrheitlich hat. Kein Nichtraucher ist GEZWUNGEN ein Raucherlokal zu besuchen. Wenn also diese 75% Nichtraucher die Raucherlokale meiden so müssten in Kürze massenhaft Nichtraucherlokale entstehen. Ferner sollte man bedenken, dass ein generelles Rauchverbot in allen Gastrolokalen ein Eingriff in das persönliche Eigentumsrecht des Besitzers ist. Bezüglich des Personals möchte ich anmerken , dass jeder Mensch der einen Beruf ausübt, auch die negativen Seiten dieses Berufs zwangsweise mitträgt. Ob das bei einer Bedienung der Zigarettenrauch , beim Bäcker der Mehlstaub, bei einem Friseur die Chemikalien, in der Industrie eine Unzahl von Schadstoffen oder im Baugewerbe ein kaputter Rücken ist. Das Autofahren müsste man auch verbieten und sämtliche Berufe die in der Nähe von Strassen ausgeführt werden aus Gesundheitsgründen auch noch. In was für einer Welt leben wir in der alles reglementiert werden muss?Ein kleines Lokal in unserem Ort wird in der Hauptsache von Stammgästen frequentiert. Davon sind rund 90% Raucher. Es geschieht es mehrmals wöchentlich, dass ich zusammen mit einer handvoll Kollegen bei einem Glas Bier oder Wein userem "Laster" frönend meinen Tag in dieser Gaststätte ausklingen lasse. Auch die Wirtin setzt sich gerne zu uns um in Gesellschaft eine Zigarrette zu rauchen. Wir sitzen seit etlichen Jahren immer wieder gemütlich zusammen und finden das auch gut so. Wer hat nun das Recht diesen allabendlichen Vorgang zu unterbinden. Niemand, absolut niemand hat das Recht in dieses Geschehen einzugreifen und uns den (schädlichen) Nikotinkonsum zu verbieten. Hier geht es um die Frage, ob es Aufgabe des Staates ist, Gewerbetreibende zu verpflichten seinen Gästen den Genuss eines frei verkäuflichen und legalen Genussmittels zu verwehren an dem der Staat bestens verdient und für jeden Bürger ab 16 frei erhältlich ist. Wenn der Wirt das freiwillig macht ist da nichts daran auszusetzen , aber muss er sich dazu zwingen lassen ? Wenn die Mehrheit der Gäste rauchen will, dann ist das ihr gutes Recht. Es ist eine Zumutung, in Lokalen, welche man FREIWILLIG besucht, von der Mehrheit der Gäste zu erwarten, dass sie sich einem unterordnen. Genauso käme mir nie in den Sinn, in einem Nichtraucherlokal rauchen zu wollen. Warum muss ich als Nichtraucher unbedingt in ein Raucherlokal? Nur um zu reklamieren? Niemand zwingt mich zu so einem Besuch. Wenn ich Angst habe vor einem Gehörschaden gehe ich auch nicht in eine laute Disco. Bei öffentlichen Gebäuden und Lokalen ist ein Rauchverbot bestimmt angebracht. Das sind Orte, wo jeder Bürger öfter auch hin MUSS und nicht wählen kann ob er hin will. Es gibt aber noch andere Dinge, denen keiner ausweichen kann, wie der Luftverpestung in der Umwelt, Gen- und Nanotechnik, Elektrosmog, den Giften im Essen, im Parfum, im Deo, im Duschgel, in den Deckeln von Babynahrung, in Verpackungen, dem ungesunden antibiotikaverseuchten Fleisch aus der Massentierhaltung. Essen und atmen MÜSSEN wir alle, aber in Gasthäuser und Discos gehen wir FREIWILLIG. Demokratie ist nicht nur, eine sogenannte Minderheit zu „besiegen“! Demokratie wäre auch, sich an einen Tisch zu setzen und eine für alle akzeptable Lösung zu suchen. Jeder der diesen Dialog nicht will und ein absolutes Verbot verlangt ist intolerant, egoistisch und/oder machthungrig! Leben wir heute tatsächlich in einem "Jeder gegen Jeden-Diktaturstaat" ? Es scheint, dass sich vor allem einige Politiker mit einem absoluten Verbot profilieren wollen. Die Zeiten, wo man bei Problemen zusammengesessen ist und nach einer für alle annehmbaren Lösung gesucht hat sind vorbei. Heute glaubt man, dass Probleme nur mit einem absoluten Verbot zu lösen sind. Allerdings vermute ich, dass mit dieser Kampagne von den wirklichen Problemen abgelenkt wird. Es gäbe Wichtigere Dinge zu lösen. Fast jeder von uns besitzt ein Handy. Der Antennenwald wird immer grösser. Wie stark die Dinger schaden, wurde bislang nur vermutet. Nun warnt ein Neurochirurg: Handy-Strahlen sind schädlicher als Zigaretten oder Asbest! Vini Khurana ist einer der führenden Neurochirurgen Autraliens und hat bereits 14 Auszeichnungen in 16 Jahren erhalten. Er hat lange nach der Ursache von Gehirntumoren geforscht. Sein erschreckendes Ergebnis: Durch Handys wird die Gefahr, an einem Hirntumor zu erkranken, verdoppelt. Er fordert die Behörden auf, unverzügliche Schritte gegen die Strahlenbelastung zu unternehmen. Khurana will ausserdem über 10 bis 15 Jahre eine solide wissenschaftliche Studie durchführen, um sein Ergebnis zu untermauern.
«Es ist anzunehmen, dass diese Gefahr weitaus schlimmere Konsequenzen hat als Asbest oder RAUCH und direkt uns alle betrifft, vor allem die jüngere Generation, einschliesslich sehr jungen Kindern», sagte Khurana dem «Sydney Morning Herald».
Nicht nur die Handystrahlen beim Telefonieren, die eine Erwärmung einer Seite des Kopfes verursachen und zu einer thermoelektrischen Reaktion führen können, sind das Problem: Zubehör wie Headsets könnten den Kopf in eine schädliche «Antenne» verwandeln, warnte Khurana.
Er führt dies auf einen Anstieg von Gehirntumoren auf der Seite des bevorzugten Handy-Ohres zurück. Welche Politiker profilieren bei diesem Problem?
Darum ganz klar: Gegen ein absolutes Rauchverbot in allen Gastrolokalen! Jeder Wirt soll frei entscheiden können ob er sein Lokal als Raucher- oder Nichtraucherlokal bezeichnen will! |
|